Unser Haus
Geschichte

Im Zentrum der Otto-Dix-Stadt Gera befindet sich die größte Veranstaltungshalle Ostthüringens, das Kultur- und Kongresszentrum. Sandstein, bronzefarbenes Aluminium und Glas dominieren im äußeren Erscheinungsbild und geben dem Haus seinen unverwechselbaren Stil. Eine Besonderheit des Hauses ist die 450 m² große Reliefwand „Lied des Lebens“ im Foyer, an deren Ausgestaltung 24 Bildhauer der DDR unter Leitung 
von Jo Jastram mitgewirkt haben.


 
Das Haus verfügt über einen großen Saal, weiträumige Foyers, mehrere Konferenzräume, eine leistungsfähige, hauseigene Gastronomie und wird von einem professionell arbeitenden Team betreut. Direkt am Kultur- und Kongresszentrum befindet sich ein Parkhaus, der Geraer Hauptbahnhof ist in unmittelbarer Nähe. Für Gera als Veranstaltungsort spricht die zentrale Lage in Deutschland, die Nähe zu den südlichen Autobahn-Hauptrouten A4 und A9, ein eigener Verkehrslandeplatz, moderne Infrastruktur, ein effektiver Nahverkehr – sowohl zum Bahnhof als auch zu allen großen Hotels und nicht zuletzt die berühmte Thüringer Küche.

Geschichte

Das Kultur- und Kongresszentrum Gera (KuK; ehemals Haus der Kultur bzw. HdK) entstand ab 1977 im Zuge der weiteren Ausgestaltung des „sozialistischen Stadtzentrums“ und wurde am 2. Oktober 1981 unter Anwesenheit des damaligen Kulturministers der DDR Kurt Hagers eröffnet. Mit 180 Beschäftigten im Kulturbereich wurden 5 Spielstätten (Großer Saal, Foyer II, kleine Spielstätte „Treffpunkt“, Klub der Werktätigen sowie der Schallplattenclub „Saphir“ betrieben, welche je nach Größe und Raumausstattung ihr eigenes Veranstaltungsprofil hatten. In den gastronomischen Einrichtungen der HO Gaststätten (Stadtkrug, Thüringen Grill, Galeriecafé, Milchbar, Imbissbar, Veranstaltungsgastronomie) waren ca. 200 Beschäftigte angestellt. Das KuK/HdK war Träger mehrerer Kulturgruppen, die in unterschiedlichsten Eigenproduktionen mitwirkten wie bspw. der Tanzkreis „Brillant“, Kinder- und Jugendballett sowie Kinder- und Jugendchor.

Das Veranstaltungsangebot bestand fast ausschließlich aus Eigenproduktionen, die von der Idee bis zur Aufführung im eigenen Haus entstanden. Veranstaltungen wurden gemeinsam von Programmredakteuren, Regisseuren, Bühnenbildnern, Drehbuchautoren sowie den Leitern der künstlerischen Ensembles und dem künstlerischen Betriebs-
büro entwickelt. Die hauseigenen Werkstätten wie der Malsaal, Metall- und Holzwerkstatt sowie die Gewerke Bühne, Licht und Ton setzten die Ideen in die Praxis um. In den ersten 10 Jahren des HdK gehörten u.a. die Frauentagsproduktion „Kompliment für Sie“, die Weihnachtsrevue „Im Glanze der Lichter“, „Goldener Spatz“, Fasching, Kinderveranstaltungen mit Spatz Gustav, PANORAMA Disko, Kleines Varieté, Chanson- und Kabarettaufführungen, kulinarische Abende, Galerie der Freundschaft zu den bekanntesten und beliebtesten Eigenproduktionen. Auch Fernsehaufzeichnungen wie ein „Ein Kessel Buntes“, „Bauernmarkt“ und „Zwischen Frühstück und Gänsebraten wurden z.T. mehrfach aus dem HdK gesendet.